Torfmoose

2004 starteten verschiedene Projekte, deren Ziel es ist, Torfmoose (Sphagnum) als Torfalternative, ohne Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion, auf degradierten Moorstandorten landwirtschaftlich zu kultivieren. Dabei wird Torfmoos als neue landwirtschaftliche  Kulturpflanze etabliert, um einen nachwachsenden Rohstoff zur Herstellung von  hochwertigen Kultursubstraten für den Gartenbau zu erzeugen. Durch hohen Flächeninanspruch bei vergleichsweise geringer Ausbeute und des fehlenden Belegs der Wirtschaftlichkeit, besteht noch hoher Forschungsbedarf (IVG).

Feldversuch Torfmoosfarming im Hankhauser Moor (MOOSWEIT Uni Greifswald) © Luise Reiher

Seit 2004 wird in bisher vier Projekten an der Universität Greifswald die Torfmooskultivierung auf degradierten Hochmoorflächen untersucht. Ziel ist es,  die derzeitigen, das Moor zerstörenden Nutzungsformen (z.B. Maisanbau,  Grünland, Torfabbau) möglichst weitgehend durch eine torferhaltende und  nachhaltige, nasse Bewirtschaftung in Form von Torfmooskultivierung zu ersetzen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Auch das Projekt CANAPE testet in Diepholz unter anderem eine Paludikultur („Sphagnum-Farming“) als klima- und umweltschonende Bewirtschaftungsalternative wiedervernässter Moore und zur Torfsubstitution im Gartenbau. Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

 

 

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